Hund und Umwelt

Der Verein Hund und Umwelt e.V.

warum wir einen Verein für den Familienhund gründen…

  • weil es viele Hundehalter gibt die weder die Zeit noch die Ambitionen haben einen Hundesport zu betreiben
  • weil auch Familienhunde eine sinnvolle Beschäftigung brauchen
  • weil viele Probleme zwischen Hund und Mensch durch artgerechte Beschäftigung verschwinden
  • weil Menschen mit ihrem Hund gerne gemeinsame Erlebnisse haben – sonnst hätten sie vielleicht einen Goldfisch…

Liebe Hundefreunde und liebe Hundebesitzer…

Hundebesitzer sind eine bedeutende Masse in der deutschen Wirtschaft. Die Hundehaltung in Deutschland liefert jährlich ca. 5 Mrd. Umsatz und sorgt für ca. 100.000 Arbeitsplätze.
Wir bezahlen ca. 400 Mio. Hundesteuer pro Jahr.
(Quelle: www.economics.uni-goettingen.de/ohr)

Der Hund ist Kulturgut und nicht wegzudenken aus unserer Gesellschaft. Über Jahrtausende hinweg stand er im Dienst der Menschen mit der Erfüllung echter Aufgaben. In der heutigen Zeit hat er nicht mehr so viel zu tun, aber trotzdem ist der Arbeitswille in seinen Genen verankert und ungebrochen.

Jawohl, unser canis lupus familiaris braucht Beschäftigung…
…und das zusammen mit seinem homo sapiens!

Der kluge Mensch erkennt hier schon das Problem bzw. die Aufgabe welche gelöst werden will.

Artgerechte Beschäftigung für den einen – ist nicht gleich artgerechte Beschäftigung für den anderen.

Gesellschaftliche Verwirrung und Konsternation sind die Folgen. Schamröte steigt einem mancherorts schon ins Gesicht wenn der geliebte Vierbeiner einen Haufen auf dem Gehweg absetzt. Die stechenden Blicke der Kaffee schlürfenden Gäste des Straßencafés tun ihre Wirkung und wie ein begossener Pudel suchen wir mit unserem schleunigst gefüllten „Kotbeutel“ das Weite! Im wahrsten Sinne des Wortes, denn manchmal müssen willige Hundebesitzer weit mit dem „Sackerl fürs Kackerl“ laufen, um es anständig zu entsorgen. Hinterlassenschaften des Hundes gehören selbstverständlich nicht auf die Straße bzw. in die Umwelt.

Fazit:
Der Hund ist zwar Kulturgut, jedoch nicht wirklich gesellschaftsfähig!
Hund und Umwelt e.V. – Mitglieder machen sich u. A. zur Aufgabe die gesellschaftliche Stellung und die Akzeptanz in der Gesellschaft für den Hund zu verbessern, indem sie ihren Hund bestmöglich sozialisieren und erziehen – gemeinsam, so lernen Hunde auch in der Gruppe auf ihren Menschen zu hören und die ihm gestellten Aufgaben so gut wie möglich zu erledigen – trotz Ablenkung!

Informationsaustausch – artgerechte Beschäftigung – Spiel – Spaß – Öffentlichkeitsarbeit – eine „Ich bin umweltsicher“ – Plakette als Erkennungsmerkmal für andere Hundebesitzer, dass dieser Hund „umwelttauglich“ ist und einen sog. Hundeführerschein,  sind so einige Schwerpunkte in unserem Verein.

Im Mittelpunkt steht immer ein würdevoller, wertvoller und wertschätzender Umgang mit der Natur. Zur Natur gehören in diesem Sinne auch die Bedürfnisse von Mensch und Tier!

Was wir machen:

  • Longieren
  • Trailen
  • Abenteuerspaziergang
  • Umwelt-Verträglichkeit (Hundeführerschein und Sachkundenachweis)
  • Begleithundeprüfung
  • Welpengruppe
  • Junghundegruppe
  • Familienhundegruppe

Weitere Themen sind:

  • Grüne Plakette „Ich bin umweltsicher“ für den Hund, als Nachweis der Umweltverträglichkeit
  • Informationen und Vermittlung zu externen Kursangeboten:
    • Erste Hilfe am Hund
    • Hunde im Einsatz
    • Therapiehund
    • Assistenzhund
    • Rettungshund (Vermisstensuche, Lawinenhund, Trümmersuche, Tiersuche)
    • Besuchshund (Kindergarten, Schule, Altersheim)
  • Informationen, Hinweise und Hilfestellung zu:
    • Artgerechte Haltung
    • Sozialisierung (Kontakt zu Artgenossen, sowie Menschen und Tiere)
    • Tierarzt: Impfen oder nicht?
    • Futter: BARFen oder Tro-Fu?
    • Leinenpflicht
  • Artgerechter Umgang mit…
    • Hund ( z B. Körpersprache)
    • Mensch (z B. Verhaltenscodex, Versicherung etc.)
    • Umwelt  (anti-Jagdtraining, Rückruf  etc.)
  • Artgerechte Beschäftigung für Zuhause und Unterwegs:
    • Dummy-Training (Suchen und Apportieren)
    • Frisbee
    • Treibball
    • Geschicklichkeit
    • Gehorsam

Mitglieder des Vereins können sich nach Möglichkeit gegenseitig unterstützen …

  • im Urlaub
  • bei Krankheit oder Notfall
  • beim Gassi gehen
  • bei der Versorgung und Fütterung Zuhause oder
  • zur Unterbringung des Vierbeiners

Gemeinsam für einen „Art-gerechten“ Lebensraum für Hund und Mensch!

Gut sozialisierte und kontaktfreudige Hunde auf freier Flur anleinen zu müssen, weil jemand entgegen kommt für den eine artgerechte Erziehung ein überflüssiger Dienst am Hund darstellt, kann keine akzeptable Lösung sein.

Hunde brauchen zwingend Sozialkontakte, vor allem mit den Hunden in ihrem Wohngebiet (Revier). Das ist die Grundlage für „stressfreie“ Begegnungen.

Ich höre immer wieder ähnliche Sätze von Hundebesitzer wie:

  • „mein Hund mag keine anderen Hunde“
  • „mein Hund mag keine Rüden“
  • „mein Hund mag keine Hündinnen“
  • „ist das ein Rüde? – damit kommt er gar nicht klar“ usw.

Der Mensch sagt damit, „ich habe Angst vor der Begegnung mit diesen Artgenossen, denn ich kann nicht kontrollieren wie mein Hund reagiert“.

Sobald der Hundebesitzer sich das eingesteht, kann er auch an der Lösung dieser Aufgabe arbeiten. Er muss nur w o l l e n!!

Hunde sind sehr soziale Wesen und in ihrer Wahrnehmung sehr exakt. Wenn wir uns ein Bild ihrer Instinkte und Triebe machen, diese wertschätzen und in der Erziehung einsetzen, lernen Hunde sehr schnell, was wir von ihnen erwarten. Sie sind als Rudeltiere quasi zum „Teamplayer“ geboren und werden freudig unseren Anweisungen Folge leisten.

Der Mensch hat die Verantwortung für die Qualität dieser Anweisungen! Wir lernen von einander und miteinander.
Das schulden wir unseren Hunden!

Menschlichkeit gebietet Verantwortungsbewusstsein!

Die Krönung der Schöpfung zu sein gibt uns nicht das Recht auf Unterjochung und Ausbeutung der uns Untergebenen. Die Krönung der Schöpfung zu sein verpflichtet uns dazu, die Erde ein Stück besser zurück zu lassen als wir sie vorgefunden haben.

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